Wirkstoff: Weidenrinde
Der Verlauf einer Arthrose ist grob durch eine Einteilung in vier klinische Stadien darstellbar: Sie reicht von der stummen Arthrose ohne Symptomatik (Stadium 1) über die schmerzhafte, nicht entzündliche (Stadium 2) zur aktivierten (Stadium 3) und schließlich dekompensierten Arthrose (Stadium 4) mit starken funktionellen Gelenk-Defiziten.
Charakteristisch für die zweite und dritte Phase ist die morgendliche, maximal 30 Minuten anhaltende Gelenksteife. Spätestens jetzt sollte gehandelt werden. Denn entscheidend für das Fortschreiten der Arthrose über die jeweiligen Stadien hinweg sind Entzündungsprozesse. Diese wirken wie ein Arthrose-Motor und treiben Schmerzen, Knorpelabbau und Gelenkveränderungen voran. Ein gutes und zugleich verträgliches Entzündungsmanagement ist damit der Schlüssel zu einer Erfolg versprechenden Langzeittherapie. Insbesondere pflanzliche Arzneimittel wie die Weidenrinde erfüllen die Forderung nach Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Arthrosebehandlung, und sind zugleich Eckpfeiler eines natürlichen Therapiekonzeptes.
Arthrose-Therapie mit Weidenrinde
Im Idealfall umfasst Arthrose-Versorgung neben konservativer, rein symptomatischer Pharmakotherapie auch zahlreiche nicht-medikamentöse Maßnahmen. Dazu zählen beispielsweise Patientenaufklärung und Anpassung der Lebensweise, Krankengymnastik und Physiotherapie. Eine weitere tragende Säule ist die Selbstmedikation, also die eigenverantwortliche Anwendung rezeptfreier Medikamente, die mehr und mehr zum intregralen Bestandteil der Arzneimittelversorgung wird.
Ziele der Behandlung sind möglichst nebenwirkungsarme Schmerzreduktion, die Verbesserung der Beweglichkeit und eine Verzögerung des Krankheitsverlaufs. Langfristig stehen der Erhalt der Lebensqualität und das Verhindern von Operationen im Vordergrund.
Ein weiterer und bei chronischen Krankheiten wichtiger Vorteil: Die Arthrose-Behandlung mit Weidenrinden-Extrakt ist nebenwirkungsarm. Bisher wurde äußerst selten über unerwünschte Wirkungen wie allergische Hautreaktionen berichtet. Schwere toxische Nebenwirkungen, auch bei Überdosierungen, sind unbekannt. Da es sich bei der Arthrose um eine langfristige Erkrankung handelt, ist eine nebenwirkungsarme Therapie umso wichtiger.
Synergistische Wirkung...
...vieler Inhaltsstoffe. Die überzeugenden Resultate der klinischen Studien lassen sich unter anderem darauf zurückführen, dass der Weidenrinden-Extrakt ein Vielstoff-Gemisch mit synergistischen Effekten ist.
Neben Salicin sind vor allem Polyphenole, Flavonoide und Tannine an der antiinflammatorischen Wirkung beteiligt. Diese bremsen die Synthese von Entzündungsmediatoren, hemmen zusätzlich die Freisetzung von immunstimulierenden Botenstoffen und haben außerdem noch antioxidative Effekte.
Auf diese Weise besitzt der Extrakt nach heutigem Kenntnisstand ein wesentlich breiteres Wirkspektrum als rein synthetische Rheumamittel, die im allgemeinen nur an einer Stelle der Entzündungs- und Schmerzkaskade im Körper eingreifen. Offensichtlich ist dies einer der Gründe, warum der Weidenrinden-Extrakt für multisymptomatische Erkrankungen wie Arthrose besonders geeignet ist.